Kammerer, Willi
Diese Qualifizierung bietet einen praxisnahen Einstieg in Industrie und Handwerk. Sie erwerben Grundfertigkeiten in Holz- und Metallbearbeitung, Maschinenbedienung, Lagerlogistik und Gebäudetechnik und stärken Ihre digitalen Kompetenzen. Bewerbungstraining, Gruppencoaching und regionale Einblicke unterstützen Sie beim beruflichen Neustart. Eine betriebliche Erprobung in der Region rundet den Lehrgang ab.
Grundlagen Theorie: • Grundlagen der CNC • Außen- und Innenkonturen programmieren • An- und Abfahrstrategien von Konturen • Zyklenprogrammierung (Bohren, Taschen) • Berechnungen von Koordinatenpunkten mittels Winkelfunktionen und Pythagoras Praktische Maschinenbedienung: • Grundaufbau und Funktionsweise der Maschine • Aufbau und Ausrichtung von Spannmitteln • Nullpunkt setzen • Fräserarten, Fräserspannmöglichkeiten • Werkzeuge vermessen Voraussetzungen: • Metallgrundkenntnisse oder Berufserfahrung • Zeichnungslesen, Teilezeichnungen • Kenntnisse im Koordinatensystem, XYZ Lehrgangsziele: Die Schulungsteilnehmer können nach Werkstückzeichnung Programme in Heidenhain-Steuerung erstellen und testen. Des Weiteren werden an der CNC-Fräsmaschine, DMU50T, Nullpunkte gesetzt, Werkzeuge vermessen und Programme abgearbeitet.
Aufbaustufe 1 Koordinatenumrechnungen: # Nullpunktverschiebungen # Drehungen # Spiegelungen # Maßfaktor Ausräumen: # Zyklenprogrammierung (SL-Zyklen) Vereinfachungen: # Polarkoordinaten # Inkrementelle Programmeingaben (schrittweise Einführung) # Punktemuster Voraussetzungen: Teilnahme am Grundkurs oder Kenntnisse im Programmieren, die den Inhalten des Grundkurses entsprechen. Lehrgangsziele: Die Schulungsteilnehmer erweitern und vertiefen ihre Kenntnisse in den einzelnen Themenbereichen. Durch Koordinatenumrechnungen können beliebige Konturen (Bohrbilder, Umrisse) verschoben, gedreht, gespiegelt, vergrößert und verkleinert werden. Unter Ausräumen in der CNC-Sprache versteht sich die professionelle automatische Restmaterial-Entfernung an 2D-Konturen. Schrittweise werden Vereinfachungsmöglichkeiten bei der Programmerstellung erarbeitet.
Ob beruflicher Aufstieg, Meisterprüfung, Umschulung oder betriebliche Qualifizierung: Für viele Weiterbildungen stehen attraktive Fördermöglichkeiten bereit. In dieser Informationsveranstaltung der Weiterbildungsinitiatoren erhalten Sie einen kompakten Überblick über Förderprogramme für Beschäftigte und Unternehmen. Vorgestellt werden unter anderem Aufstiegs-BAföG, Meisterbonus, Aufstiegsstipendium, Bildungsgutschein sowie weitere Zuschüsse und Förderinstrumente für Betriebe. Das Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.
Der Lehrgang vermittelt grundlegende Fachkenntnisse in den Bereichen Fahrzeugaufbereitung, Maschinenbedienung und Lagerlogistik einschließlich Ausbildung zum Gabelstaplerführer.
Aufbaustufe 2 Programmverkürzung bzw. Programmoptimierung: # Programmteilwiederholungen # Unterprogrammtechnik # Programmverknüpfungen # Inkrementelle Programmierung (schrittweise Einführung) # OCM-Zyklen Grundlagen der Schwenkbearbeitung Parameterprogrammierung Voraussetzungen: Teilnahme am Aufbaukurs 1 oder fundierte Programmierkenntnisse Lehrgangsziele: Die Schulungsteilnehmer erweitern und vertiefen ihre Kenntnisse in den einzelnen Themenbereichen. Zum Lehrgangsinhalt gehören die Verkürzung, Vereinfachung und schnellere Programmerstellung in der Praxis. Außerdem werden die Unterschiede von herkömmlicher Programmierung und smart Programmierung in der täglichen Arbeit dargestellt. Die Grundlagen der Schwenkbearbeitung sind ein weiterer Inhalt. Zudem wird der optimale Nutzen von Parameter-Programmierungen erlernt.