Welche typischen Berufe gab es früher in unserer Heimatregion? Warum Berufe Indikatoren für die Rekonstruktion von Ahnenlinien sein können. Was alte Berufe über soziale und familiäre Strukturen aussagen können.
Welche typischen Berufe gab es früher in unserer Heimatregion? Warum Berufe Indikatoren für die Rekonstruktion von Ahnenlinien sein können. Was alte Berufe über soziale und familiäre Strukturen aussagen können.
Johannes Maria Haslinger legt mit „Rubin – Alle Farben und sein wie Glas“ ein außergewöhnliches literarisches Erstlingswerk vor. Das Buch wird vom Volk Verlag München herausgegeben und kommt sozusagen ganz frisch aus der Presse, direkt nach Niederbayern ins Arberland. Die Gäste erwartet ein künstlerischer Abend mit Musik, Präsentation und Lesung rund um Mythen, Macht und Trash-Movie-Ästhetik.( Rubin – Alle Farben und sein wie Glas - Volk Verlag) Das poetisch-düstere Drama bricht bewusst mit klassischen Heimatroman-Klischees und lädt die alten Mythen des Bayerischen Waldes auf radikale, cineastische Weise neu auf. Das Buchprojekt ist ein flirrendes Stück Heimatliteratur, das die Grenze zwischen Realität, Demenz und jahrhundertealtem Aberglauben verschwimmen lässt. Im Mittelpunkt der Erzählung steht die Tochter des legendären Propheten Mühlhiasl. Völlig abgeschieden lebt sie mit ihrem demenzkranken Vater in den rauen Hochlagen des Bayerischen Waldes. Seine rätselhaften Visionen, die sie jahrelang als wirres Gerede abgetan hat, verweben sich plötzlich unaufhaltsam mit handfesten Unruhen im nahegelegenen Dorf. Ein machtbesessener Hütten-Herr und die erbarmungslose Ausbeutung der Arbeiterschaft bringen die Dorfgemeinschaft an den Rand des kollektiven Zusammenbruchs. Beim Versuch, ihren Vater vor den Dorfbewohnern zu schützen, gerät die Protagonistin immer tiefer in einen Strudel aus archaischen Machtstrukturen und nackter Angst. Schließlich muss sie erkennen, dass ihre eigene Rolle in diesem Gefüge weitaus größer ist, als sie es je geahnt hat. Atmosphärisch beschreitet Haslinger ungewöhnliche Wege: In Ton und Bildsprache knüpft der Roman an das legendäre, poetisch-düstere Werk „Herz aus Glas“ von Werner Herzog und Herbert Achternbusch an. Die Handlung entfaltet sich in einem gleißenden, fast surrealen Sonnenlicht, das die Abgründe der Figuren scharf hervorhebt. Haslinger selbst beschreibt sein Werk als ein „Trash-Movie“ zwischen zwei Buchdeckeln, der den Wald und seine tief sitzenden Geschichten radikal weiterdenkt. Der Autor ist in der Region tief verwurzelt: Der 1987 geborene Johannes Maria Haslinger prägt nach Stationen als Kunstdokumentar in München heute als Leiter des Museums Rotes Schulhaus in Rinchnach, des Kulturhauses Spital Hengersberg sowie als Kreisheimatpfleger das kulturelle Gesicht seiner Heimat. Seine kreative Vielseitigkeit bewies er zudem mit mehreren musikalischen Veröffentlichungen beim renommierten Münchner Trikont-Label und wurde 2018 mit dem Kulturpreis des Landkreises Regen ausgezeichnet.
Unsere Spritzkreationen und Naturwein aus Bella Italia dazu Häppchen und coolen Trip Hop, Ambient und Jazz. Mit Dave und Lizzy aus Italien. [Was bedeutet Aperitivo lungo? Der Begriff kommt daher, dass man in Italien nach der Arbeit gerne zum Aperitivo geht und dort dann zuweilen auch länger bleibt. Das kann den Gästen an diesem Abend auch im Roten Schulhaus passieren.]
Heimat- und Familienforschung findet heutzutage nicht mehr nur in den Lesesälen klassischer Archive statt. Das Angebot an online-verfügbaren Recherchemöglichkeiten ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Zu allen möglichen Themen stehen Datenbanken und im Web verfügbare Plattformen zur Verfügung. Das Netz bietet umgekehrt auch die Möglichkeit eigene Ergebnisse für andere bereitzustellen.
Das Neujahrskonzert im Roten Schulhaus hat schon fast Tradition. Was gibt es besseres, als nach den Feiertagen zu einem musikalischen Hochgenuss ins Museum nach Rinchnach zu kommen, die Seele baumeln zu lassen und die guten Vorsätze gleich mal ad acta zu legen? „Shameless Jabber“ wird die Gäste auf eine irische Reise mitnehmen. Für Guinness Bier wird gesorgt. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei. Spenden willkommen.
Wer ein Familienwappen tragen möchte oder ein schon bestehendes erforschen möchte, benötigt Grundkenntnisse der Heraldik, die dieser Vortrag vermittelt.
Der Polnische Abend startet mit einer mitreißenden Fotoshow auf Großleinwand, bei der ausgewählte in den letzten Jahrzehnten in Polen entstandene Fotographien gezeigt werden. Der Fotograph Manfred Probst, Münchner und Wahl-Rinchnacher, ist kein Unbekannter in der Szene: Seine Fotoserien wurde u.a. bereits in der Muffathalle in München präsentiert. Der Abend geht fließend weiter mit feinem polnischen Essen und Trinken, ebenso gibt’s polnische Musik. Für alle Polen sowie Nicht-Polen – ein unvergesslicher gemeinsamer Abend!
Der Vortrag wird Fragen wie die folgenden beantworten: Wie, wann und wo entstanden unsere Familiennamen? Welche Erkenntnisse lassen sich aus den Familiennamen über unsere Vorfahren ableiten? Wie findet man etwas über die Verbreitung von Namen heraus? Wie haben sich Namen im Laufe der Zeit gewandelt und welche auch rechtlichen Grundlagen gab und gibt es hierzu?
Vorstellung von Programmen und Apps, mit denen sich die eigenen Forschungsergebisse erfassen und verwalten lassen.
Spätsommer Extra | Late Summer Extra: 19.9.-26.9.2026 29 Pavel Roučka: Malerei | Painting 30 Bert Praxenthaler: Holzbildhauerei| Wood Sculpture 31 Tita do Rêgo Silva: Holzschnitt | Woodcut 32 Helen Maurer: Glas und Licht | Glass and Light 33 Kalina Bańka-Kulka: Glasmalerei | Stained Glass Weitere Informationen und Anmeldung unter https://www.bildwerkfrauenau.de/ oder Tel. +49 9926 180895
Manchmal schreibt das Leben die schönsten Geschichten – und wirbelt dabei Konzertpläne durcheinander: Das für den kommenden Samstag, 26. September 2026, geplante Konzert des Hot Club de la Forêt im Museum Rotes Schulhaus in Rinchnach muss leider entfallen. Der schönste aller Gründe: Einer der Musiker wird Papa! Da sich der Nachwuchs etwas früher als geplant auf den Weg gemacht hat, bleibt die Band an diesem Wochenende verständlicherweise zu Hause. Glück im Unglück für alle Musikfans: Es konnte hochkarätiger Ersatz organisiert werden. Der niederbayerische Gitarrist Michael Reiß springt spontan ein und bringt sein faszinierendes Soloprogramm „Strings & Fingers“ auf die Bühne im Bayerischen Wald. Der freiberufliche Gitarrist, Komponist und Dozent ist weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt – was nicht zuletzt weit über 15 Millionen Streams auf Spotify eindrucksvoll unterstreichen. Die Passauer Neue Presse schwärmte bereits: „Michael Reiß ist technisch enorm versiert, ohne dass das musikalische Gefühl zu kurz kommt. Und das sorgt für ein eindringliches Erlebnis.“ In seinem Soloprogramm „Strings & Fingers“ widmet sich Reiß voll und ganz der Gitarre als Soloinstrument im Acoustic und Electric Fingerstyle. Seine musikalischen Vorlieben sind dabei absolut stilübergreifend: Mal romantisch schwelgend, dann verspielt jazzig und plötzlich von einer groovenden Basslinie heftig getrieben. Inspiriert von großen Vorbildern wie Chet Atkins oder Tommy Emmanuel interpretiert er nicht nur Bekanntes auf völlig eigene Weise, sondern stellt auch seine eigenen, berührenden Kompositionen vor. Dieses besondere, musikalische Erlebnis startet am Samstag, den 26.09.2026, ab 19:00 Uhr im Museum Rotes Schulhaus. Eine Anmeldung für den Konzertabend ist nicht erforderlich – Musikbegeisterte können einfach vorbeikommen und Platz nehmen. Der Eintritt ist wie gewohnt frei, stattdessen freut sich die Spendenbox vor Ort über freiwillige Beiträge zur Unterstützung des Künstlers.