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Deandlaschui
Vortrag

Das ehemalige Mädchenschulhaus in Zwiesel, allgemein nur Deandlaschui genannt, ist ein Sinnbild für die Entwicklung des Marktes und der späteren Stadt Zwiesel. Der stattliche Backsteinbau bei der Stadtpfarrkirche, 1889 errichtet, hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Zunächst war es das Institut der Englischen Fräulein mit angegliederter Mädchenschule. Ein paar Jahre später begann man dort mit der vorschulischen Kinderbetreuung, gründetet damit den ersten Kindergarten weit und breit. Nach einem Anbau 1920 gab es in dem Haus auch eine dreiklassige Mittelschule ( später Realschule) für Mädchen, als private höhere Schule der Englischen Fräulein, für die noch Schulgeld bezahlt werden musste. Im Rahmen der Schulreform 1971 verschwanden geschlechtergetrennte Schulen; sowohl Grundschule als auch Realschule gingen unter staatliche Leitung, zogen in Neubauten und 1991 erfolgte die Auflösung des Instituts der Englischen Fräulein. Das Gebäude wird saniert und Ort der Bayerischen Landesaustellung „Bayern – Böhmen“ 2007, bevor 2014 das Waldmuseum dort einzieht.
Viele Zwieseler Frauen haben eine sehr enge Beziehung zu dem Gebäude, besonders die Referentin Christine Kreuzer, die in der nahen Bergstraße aufwuchs und im Kloster praktisch „daheim war.“ Entsprechend groß ist der Schatz an Erinnerungen, von dem sie ihm Rahmen ihres Vortrages erzählen wird. Da kommen Erlebnisse zur Sprache von Klosterschwestern, denen sittliche Kleidung über alles ging, von Schürzen, die obligatorisch getragen werden mussten, von abgeschnittenen Zöpfen und vielem mehr. Besonders bei den Zuhörerinnen werden durch den Vortrag vielfach eigene Erinnerungen wieder wach werden. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, durch die heutigen Räume des Waldmuseums zu gehen und sich die ehemaligen Klassenzimmer und Klosterräume vorzustellen.

Deandlaschui
Vortrag

Das ehemalige Mädchenschulhaus in Zwiesel, allgemein nur Deandlaschui genannt, ist ein Sinnbild für die Entwicklung des Marktes und der späteren Stadt Zwiesel. Der stattliche Backsteinbau bei der Stadtpfarrkirche, 1889 errichtet, hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Zunächst war es das Institut der Englischen Fräulein mit angegliederter Mädchenschule. Ein paar Jahre später begann man dort mit der vorschulischen Kinderbetreuung, gründetet damit den ersten Kindergarten weit und breit. Nach einem Anbau 1920 gab es in dem Haus auch eine dreiklassige Mittelschule ( später Realschule) für Mädchen, als private höhere Schule der Englischen Fräulein, für die noch Schulgeld bezahlt werden musste. Im Rahmen der Schulreform 1971 verschwanden geschlechtergetrennte Schulen; sowohl Grundschule als auch Realschule gingen unter staatliche Leitung, zogen in Neubauten und 1991 erfolgte die Auflösung des Instituts der Englischen Fräulein. Das Gebäude wird saniert und Ort der Bayerischen Landesaustellung „Bayern – Böhmen“ 2007, bevor 2014 das Waldmuseum dort einzieht.
Viele Zwieseler Frauen haben eine sehr enge Beziehung zu dem Gebäude, besonders die Referentin Christine Kreuzer, die in der nahen Bergstraße aufwuchs und im Kloster praktisch „daheim war.“ Entsprechend groß ist der Schatz an Erinnerungen, von dem sie ihm Rahmen ihres Vortrages erzählen wird. Da kommen Erlebnisse zur Sprache von Klosterschwestern, denen sittliche Kleidung über alles ging, von Schürzen, die obligatorisch getragen werden mussten, von abgeschnittenen Zöpfen und vielem mehr. Besonders bei den Zuhörerinnen werden durch den Vortrag vielfach eigene Erinnerungen wieder wach werden. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, durch die heutigen Räume des Waldmuseums zu gehen und sich die ehemaligen Klassenzimmer und Klosterräume vorzustellen.
01.08.26 17:20:17