Entdecke die Faszination des Drechselns und erschaffe aus einem einfachen Holzstück dein persönliches Unikat. Schritt für Schritt lernst du den sicheren Umgang mit der Drechselbank, passende Werkzeuge und grundlegende Techniken kennen. Am Ende nimmst du ein selbst gedrehtes Werk mit nach Hause – wähle zwischen einem edlen Weinverschluss mit Korkenzieher, einem stilvollen Kugelschreiber oder einem praktischen Flaschenöffner. Keine Vorkenntnisse erforderlich – nur Neugier und Freude am Handwerk!
Taucht gemeinsam in die faszinierende Welt des Fischleders ein! In besonderer Atmosphäre einer Fischleder-Werkstatt entdeckt ihr gemeinsam die einzigartigen Farben, Muster, Schattierungen und den natürlichen Schimmer dieses nachhaltigen Materials. Aus Reststücken von pflanzlich gegerbtem Lachsleder entstehen auf einem Keilrahmen kreative Collagen und kleine Kunstwerke. Wie aus hochwertigen Materialresten etwas völlig Neues geschaffen werden kann – ganz im Sinne von Nachhaltigkeit und Upcycling. Der Kurs bietet Raum zum gemeinsamen Gestalten, Ausprobieren und Entdecken. Die Veranstaltung ist gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV)
Warum kann uns Musik zu Tränen rühren, Gänsehaut erzeugen oder plötzlich glücklich machen? In dieser Vortragsreihe entdeckest du, wie Komponisten und Musiker gezielt mit Klang, Rhythmus und Melodie arbeiten, um Emotionen auszudrücken und beim Hören auszulösen. Anhand ausgewählter Beispiele – von Johann Sebastian Bach bis hin zu moderner Filmmusik von Hans Zimmer – lernst du, musikalische Gefühle bewusster wahrzunehmen und zu verstehen. Die Reihe verbindet anschauliche Erklärungen mit vielen Hörbeispielen und lädt zum gemeinsamen Austausch ein. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Vortragsreihe besteht aus mehreren Einheiten, diese sind unabhängig voneinander buchbar.
Du interessierst dich fürs Schweißen, hast aber noch wenig Erfahrung? Unter fachkundiger Anleitung eines Metallbau-Meisters und eines Schweißfachmanns lernst du die Grundlagen verschiedener Schweißtechniken kennen – von MAG über Elektro bis Fülldraht. Auch der Umgang mit dem Plasmaschneider und Handwerkzeugen zur Metallbearbeitung kann praxisnah geübt werden.
Der Künstler zeigt dir, wie aus einem Nebenprodukt der Fischindustrie ein hochwertiges, langlebiges Unikat entsteht. Fischleder ist ein faszinierendes Naturmaterial – robust, leicht, anschmiegsam und voller natürlicher Strukturen, die jedes Stück einzigartig machen. Im Workshop erfährst du Schritt für Schritt, wie Fischhaut verarbeitet wird: von einer kurzen Einführung ins historische Gerbverfahren über das Bemalen mit traditionellem Mustern bis hin zum präzisen Verarbeiten. Anatol führt dich in die Hintergründe der Technik ein und erzählt auch von den kulturellen Wurzeln seiner Motive und Arbeitsweise. Am Ende hältst du dein selbst gestaltetes Mäppchen in den Händen, ein Stück Handwerkskunst mit Charakter und Geschichte. Die Veranstaltung ist gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV)
Ein Trachtenrock ist zeitlos, individuell und ein echter Hingucker. Verwandle deinen Lieblingsstoff Schritt für Schritt in ein einzigartiges Kleidungsstück. Ob traditionell oder modern – mit fachlicher Unterstützung entsteht ein Rock, der perfekt zu deinem Stil passt und dir zu jeder Jahreszeit sowie viele Jahre Freude bereitet.
Werde kreativ und erschaffe aus Perlen deine eigene kleine Tierwelt.
Lasst uns bewusster und sorgsamer mit unserer Kleidung umgehen. Vieles lässt sich reparieren und ist danach vielleicht sogar noch schöner. Wenn du lernen möchtest, wie du deine Garderobe selbstständig ändern, aufpimpen und reparieren kannst, ist dieser Kurs genau das Richtige. Du lernst wertvolle Techniken und erhältst viele kreative Ideen für die Nähmaschine und das Nähen per Hand. Bitte gerne Sachen, die repariert werden wollen mit. Die Veranstaltung ist gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV)
Tauche ein in die faszinierende Welt der Mineralien. Der Vortrag gibt spannende Einblicke in die Entstehung, Vielfalt und Besonderheiten heimischer Mineralien und Gesteine. Erfahre mehr über Fundorte, historische Bedeutung und die geologische Geschichte unserer Region. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und Austausch.
Begib dich auf eine abwechslungsreiche Rundwanderung rund um den Schlossberg. Entdecke einen uralten Erdkeller und erfahre Spannendes über die Geschichte des Schlossbergs sowie des nahegelegenen Baierwegs, einer bedeutenden mittelalterlichen Handelsroute. Die Tour führt über den Naturlehrpfad und überwiegend auf Wanderwegen. Die Strecke beträgt ca. 2–3 km und ist auch für Kinder sowie ältere Menschen gut geeignet.
Gemeinsam töpfern, Ideen verwirklichen und kreativ werden. Die offene Töpfer-Werkstatt ist ideal für alle, die gerne töpfern und ihrer Kreativität freien Lauf lassen möchten. Es wird monatlich gebrannt.
Zwölf Jahre Nationalsozialismus haben dem Landkreis Regen und auch der kleinen Stadt Zwiesel vieles abverlangt. Zahlreiche junge Männer mussten im Krieg ihr Leben lassen und bei einem Bombenangriff und einem Tieffliegerangriff in den letzten Kriegstagen gab es zusätzlich Tote. Not und Leid waren auch im Bayerischen Wald allgegenwärtig. Der gebürtige Zwieseler hat sich eingehend mit dieser Zeit beschäftigt und ein Buch über den damaligen Bürgermeister und Nazi-Täter Josef Glück veröffentlicht. Bei seinem Vortrag wird er jedoch weniger auf die große Politik eingehen, sondern das damalige gesellschaftliche Leben in Zwiesel und Umland veranschaulichen. Es war eine unglückliche Zeit, jedoch für unser Geschichtsverständnis sehr wichtig. Zur Sprache kommen werden die Schicksale der drei jüdischen Familien in Zwiesel, die Standhaftigkeit des damaligen Stadtpfarrers, das Kesseltreiben gegen einen geradlinigen Zeitungsverleger, aber auch die sehr notdürftige Versorgung mittels Lebensmittelkarten und die Ablieferungspflicht der Bauern. Selbst die Glocken wurden vom Zwieseler Kirchturm geholt und zur Kriegsunterstützung eingeschmolzen. Verschwiegen wird auch nicht ein Partei-Saufgelage während des Krieges, das weit über Bayern hinaus für Aufregung sorgte oder die Hinrichtung eines polnischen Fremdarbeiters auf dem Zwieselberg, der sich mit einem Zwieseler Mädel eingelassen hatte. Viele solcher Ereignisse, die inzwischen weitgehend in Vergessenheit geraten sind, sollen dargestellt werden als zwar unrühmlicher, aber ebenso wichtiger Teil der Stadt- und Landkreisgeschichte. Die Veranstaltung ist gefördert durch den Arbeitskreis Demokratische Bildung Landkreis Regen.
Gemeinsam kreativ werden! Kinder gestalten zusammen mit einer erwachsenen Begleitperson einen individuellen Anhänger aus einem besonderen Naturmaterial: Fischleder. Dabei lernen Groß und Klein eines der aktuellsten und exklusivsten Zero-Waste-Materialien kennen und können es selbst schneiden, kleben und nähen. Das hier in Viechtach pflanzlich gegerbte Lachsleder wird zu einem individuellen Fisch-Anhänger gefertigt. Neben dem kreativen Arbeiten erfahren die Teilnehmenden Spannendes über die Nanai, die traditionellen Fischledermenschen Sibiriens und ihre besondere Handwerkskunst. Die Veranstaltung ist gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV)
In der Kreativ-Nähwerkstatt setzt du deine eigenen Ideen um. Ob Taschen, Kissen, Mützen, Kinderkleidung oder ein Dirndl – unter fachkundiger Anleitung arbeitest du an deinem individuellen Nähprojekt und erhältst Tipps zu Technik und Verarbeitung.
Welche typischen Berufe gab es früher in unserer Heimatregion? Warum Berufe Indikatoren für die Rekonstruktion von Ahnenlinien sein können. Was alte Berufe über soziale und familiäre Strukturen aussagen können.
Hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. In diesem Workshop lernst du die Grundlagen und Techniken kennen und erstellst individuelle Kunstwerke auf Papier. Inhalt: - Einführung Hand- & Brushlettering - Aufwärmübungen und Buchstabenaufbau - Materialauswahl (Stift, Papier und Farben) - Techniken zur Gestaltung / Kombination von Schrift, Illustration und Design
Zwiesel besitzt einen besonders sehenswerten historischen Friedhofsteil, der 1827 angelegt wurde und noch zahlreiche heimatgeschichtlich bedeutsame Grabstätten aufweist. Mittelpunkt des alten Friedhofes ist das Mausoleum der Familie von Poschinger aus Oberzwieselau, einem alten Glasherrengeschlecht. Diesen achteckigen Bau kennt jeder in Zwiesel, aber kaum jemand konnte bisher einen Blick hineinwerfen. Bei einer Friedhofsführung durch die Heimatkundlerin Marita Haller besteht nun erstmals die Möglichkeit, die schmucke Kapelle des Mausoleums zu besuchen. Sie wurde im letzten Jahr grundlegend renoviert und erstrahlt nun wieder im ursprünglichen Glanz. Prinzessin Benedikta zu Sayn-Wittgenstein persönlich wird den Teilnehmern die Besonderheiten der Kapelle und deren Geschichte erläutern. Marita Haller wird weitere interessante alte Grabstätten vorstellen wie die Poschinger-Gruft, das Sammelgrab aus dem ehemaligen Friedhof am heutigen Stadtplatz und viele mehr. Auch einige Kunstwerke im alten Friedhofsteil, wie der Seelensteig, verdienen Beachtung Den Abschluss bildet eine Begehung des 40 Meter langen und drei Meter breiten ehemaligen Kammermayer-Bierkellers aus dem Jahr 1841, der sich unter dem Friedhofsgebäude befindet und sogar noch etwas unter das Friedhofsgelände ragt.
Johannes Maria Haslinger legt mit „Rubin – Alle Farben und sein wie Glas“ ein außergewöhnliches literarisches Erstlingswerk vor. Das Buch wird vom Volk Verlag München herausgegeben und kommt sozusagen ganz frisch aus der Presse, direkt nach Niederbayern ins Arberland. Die Gäste erwartet ein künstlerischer Abend mit Musik, Präsentation und Lesung rund um Mythen, Macht und Trash-Movie-Ästhetik.( Rubin – Alle Farben und sein wie Glas - Volk Verlag) Das poetisch-düstere Drama bricht bewusst mit klassischen Heimatroman-Klischees und lädt die alten Mythen des Bayerischen Waldes auf radikale, cineastische Weise neu auf. Das Buchprojekt ist ein flirrendes Stück Heimatliteratur, das die Grenze zwischen Realität, Demenz und jahrhundertealtem Aberglauben verschwimmen lässt. Im Mittelpunkt der Erzählung steht die Tochter des legendären Propheten Mühlhiasl. Völlig abgeschieden lebt sie mit ihrem demenzkranken Vater in den rauen Hochlagen des Bayerischen Waldes. Seine rätselhaften Visionen, die sie jahrelang als wirres Gerede abgetan hat, verweben sich plötzlich unaufhaltsam mit handfesten Unruhen im nahegelegenen Dorf. Ein machtbesessener Hütten-Herr und die erbarmungslose Ausbeutung der Arbeiterschaft bringen die Dorfgemeinschaft an den Rand des kollektiven Zusammenbruchs. Beim Versuch, ihren Vater vor den Dorfbewohnern zu schützen, gerät die Protagonistin immer tiefer in einen Strudel aus archaischen Machtstrukturen und nackter Angst. Schließlich muss sie erkennen, dass ihre eigene Rolle in diesem Gefüge weitaus größer ist, als sie es je geahnt hat. Atmosphärisch beschreitet Haslinger ungewöhnliche Wege: In Ton und Bildsprache knüpft der Roman an das legendäre, poetisch-düstere Werk „Herz aus Glas“ von Werner Herzog und Herbert Achternbusch an. Die Handlung entfaltet sich in einem gleißenden, fast surrealen Sonnenlicht, das die Abgründe der Figuren scharf hervorhebt. Haslinger selbst beschreibt sein Werk als ein „Trash-Movie“ zwischen zwei Buchdeckeln, der den Wald und seine tief sitzenden Geschichten radikal weiterdenkt. Der Autor ist in der Region tief verwurzelt: Der 1987 geborene Johannes Maria Haslinger prägt nach Stationen als Kunstdokumentar in München heute als Leiter des Museums Rotes Schulhaus in Rinchnach, des Kulturhauses Spital Hengersberg sowie als Kreisheimatpfleger das kulturelle Gesicht seiner Heimat. Seine kreative Vielseitigkeit bewies er zudem mit mehreren musikalischen Veröffentlichungen beim renommierten Münchner Trikont-Label und wurde 2018 mit dem Kulturpreis des Landkreises Regen ausgezeichnet.
Schon seit den Anfängen der Kunstgeschichte gibt es Frauen, die künstlerisch tätig waren, es waren schon Malerinnen in der Antike bekannt, in den Nonnenklöstern wurde ebenfalls gemalt. Später waren dann Töchter und Ehefrauen, oft ungenannt, in den Künstlerfamilien tätig.Wir treffen hier auf unbekannt und bekannte Persönlichkeiten in der Kunstwelt von Frauen.
Bereits vor der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 existierten Absichtserklärungen und Vereinbarungen über die Stellung der jüdischen Bevölkerung in Palästina. Mit der Ausrufung des Staates begann der erste Nahostkrieg, dem weitere Konflikte in den Jahren 1967 und 1973 folgten. Von den arabischen Staaten, die sich an diesen Kriegen gegen Israel beteiligten, schlossen später lediglich Ägypten und Jordanien Friedensverträge mit dem jüdischen Staat. Die übrigen Länder beendeten die militärischen Auseinandersetzungen jeweils nur durch Waffenstillstandsabkommen. Zudem besteht der anhaltende Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Alle bisherigen Versuche, auch ihnen einen eigenen Staat zu ermöglichen, scheiterten bislang an den unvereinbaren Gebietsansprüchen der beteiligten Parteien. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte der Friedensinitiativen im Nahen Osten.
Diese nicht sehr lange, aber geschichtsträchtige Wanderung führt uns von Pocinovice den Kreuzweg hinauf zum Wallfahrtsort Gutwasser. Nach einer verdienten Rast geht es über Libkov zum abseits gelegenen jüdischen Friedhof von Loučim, ehe wir nach insgesamt etwa dreieinhalb Stunden Gehzeit eben diesen Ort erreichen, aus dem ursprünglich die Marienfigur stammt, welche seit dem 15. Jahrhundet in Neukirchen beim heiligen Blut verehrt wird. Am Ende ist eine Einkehr in Bayerisch Eisenstein vorgesehen.
Möchtest du einmal ganz anders malen? Beim Pouring wird nicht mit Pinsel oder Schwamm gearbeitet, sondern mit kreativen Hilfsmitteln und besonderen Gießtechniken. Auf Leinwand, Holz oder anderen glatten Untergründen entstehen faszinierende Farbverläufe und einzigartige Kunstwerke. Du lernst die Ballon-, Stringpull-, Wisch- und Flipcup-Technik sowie verschiedene Varianten kennen. Durch den Einsatz eines speziellen Pouring-Mediums bleiben die Farben länger verarbeitbar und eröffnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.
Lehne den Alltag für einen Moment zurück und schenke dir Zeit zum Ankommen. Sanfte Klänge laden dich ein, loszulassen, neue Kraft zu schöpfen und in eine Welt voller Ruhe und Harmonie einzutauchen. Im Liegen kannst du die Schwingungen besonders intensiv erleben und den Abend mit allen Sinnen genießen. Ein Raum für Entspannung, Verbundenheit und inneren Frieden.
Alte Bücher, vergilbte Fundstücke, Mängelexemplare, neue Werke oder Secondhand-Schätze – jedes Buch hat nach dem Lesen ein zweites Leben verdient. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit lernst du die Technik der Buchschnitt-Malerei und gestaltest den Farbschnitt auf deinem mitgebrachtem Buch selbst. Auch bekannt unter dem Namen Fore Edge Painting, werden dabei die geschlossenen Seiten eines Buches bemalt. Mit umweltfreundlichen Wasserfarben und auf einer stabilen Buchpresse bemalst du dein Buch und gehst mit einem Unikat nach Hause. Mit dieser Upcycling-Technik werden sogar scheinbar ausgediente Bücher wieder zum Hingucker im Bücherregal – und das beste: Das Buch bleibt danach immer noch lesbar!
Gestalte aus einem Altholzbrett (25x25cm) dein ganz persönliches Unikat. Nach einer Einführung in Werkzeuge, Materialien und den sicheren Umgang mit der Stichsäge sägst du dein Wunschmotiv (Herz, Baum, Edelweiß oder Kuhkopf) aus. Anschließend gestaltest du den Hintergrund mit Filz oder Moos und veredelst dein Werk mit einem Holzschriftzug wie „Servus“, „Woidliebe“, „Hoamat“ oder „Griaß di“. Schritt für Schritt wirst du individuell begleitet. Individuelle Wünsche vorab auf Anfrage. Keine Vorkenntnisse notwendig. Anmeldeschluss: 09. November 2026
Bauwerke, die Geschichten erzählen Entdecken Sie in zwei Online-Vorträgen spannende Sehenswürdigkeiten in München und Umgebung. Abseits von Straßenlärm oder Touristenströmen betrachtet Paul Gaedtke die Bauwerke im Detail und ordnet sie in den geschichtlichen Kontext ein.
Gemeinsam töpfern, Ideen verwirklichen und kreativ werden. Die offene Töpfer-Werkstatt ist ideal für alle, die gerne töpfern und ihrer Kreativität freien Lauf lassen möchten. Es wird monatlich gebrannt.
Wenn zwei Menschen zueinander suchen und finden, ist das eigentlich nicht typisch bayerisch, trotzdem gibt es viel zu erzählen über jenes, das bei uns in Bayern etwas anders ist als irgendwo, wenn zwei „anbandeln“, sich näher kommen und schließlich einen gemeinsamen Weg gehen. Hans Hagl, der Gründer und Leiter der kleinen aber feinen Dorfbücherei „Bücherkobel“ in Rabenstein ist auch sehr vertraut mit der Literatur zur „weiß-blauen Liebe“. Er wird in einer Lesung bayerische Literaten zu Wort kommen lassen, die sich Gedanken gemacht haben über Liebe und Treue, über Liebesglück und Liebesleid, über Liebestragödien und Untreue. Dabei geht es vom ersten liebevollen Blickkontakt über den Kirchweihtanz, das erste Busserl bis zum Kammerfensterl und dann natürlich bis zur großen bayerischen Schenkhochzeit. Wer einen nüchternen Vortrag über Brauchtum erwartet, könnte an diesem Abend vielleicht enttäuscht werden. Wer jedoch den Hagl Hans und seinen unvergleichlichen Humor schätzt, kommt mit Sicherheit auf seine Kosten.
Sowohl außen- wie innenpolitisch stand Großbritannien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor massiven Herausforderungen. Diese Epoche seiner Geschichte wurde von Premierministern wie David Lloyd George, Ramsay MacDonald, Neville Chamberlain oder Winston Churchill geprägt. Die Veranstaltung betrachtet die wesentlichen Entwicklungen von der Aufgabe der „Splendid Isolation“ über innenpolitische Versuche einer Sozial- und Steuerreform bis hin zur gescheiterten Appeasment-Politik und dem Zweiten Weltkrieg.
Das ehemalige Mädchenschulhaus in Zwiesel, allgemein nur Deandlaschui genannt, ist ein Sinnbild für die Entwicklung des Marktes und der späteren Stadt Zwiesel. Der stattliche Backsteinbau bei der Stadtpfarrkirche, 1889 errichtet, hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Zunächst war es das Institut der Englischen Fräulein mit angegliederter Mädchenschule. Ein paar Jahre später begann man dort mit der vorschulischen Kinderbetreuung, gründetet damit den ersten Kindergarten weit und breit. Nach einem Anbau 1920 gab es in dem Haus auch eine dreiklassige Mittelschule ( später Realschule) für Mädchen, als private höhere Schule der Englischen Fräulein, für die noch Schulgeld bezahlt werden musste. Im Rahmen der Schulreform 1971 verschwanden geschlechtergetrennte Schulen; sowohl Grundschule als auch Realschule gingen unter staatliche Leitung, zogen in Neubauten und 1991 erfolgte die Auflösung des Instituts der Englischen Fräulein. Das Gebäude wird saniert und Ort der Bayerischen Landesaustellung „Bayern – Böhmen“ 2007, bevor 2014 das Waldmuseum dort einzieht. Viele Zwieseler Frauen haben eine sehr enge Beziehung zu dem Gebäude, besonders die Referentin Christine Kreuzer, die in der nahen Bergstraße aufwuchs und im Kloster praktisch „daheim war.“ Entsprechend groß ist der Schatz an Erinnerungen, von dem sie ihm Rahmen ihres Vortrages erzählen wird. Da kommen Erlebnisse zur Sprache von Klosterschwestern, denen sittliche Kleidung über alles ging, von Schürzen, die obligatorisch getragen werden mussten, von abgeschnittenen Zöpfen und vielem mehr. Besonders bei den Zuhörerinnen werden durch den Vortrag vielfach eigene Erinnerungen wieder wach werden. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, durch die heutigen Räume des Waldmuseums zu gehen und sich die ehemaligen Klassenzimmer und Klosterräume vorzustellen.
Unsere Spritzkreationen und Naturwein aus Bella Italia dazu Häppchen und coolen Trip Hop, Ambient und Jazz. Mit Dave und Lizzy aus Italien. [Was bedeutet Aperitivo lungo? Der Begriff kommt daher, dass man in Italien nach der Arbeit gerne zum Aperitivo geht und dort dann zuweilen auch länger bleibt. Das kann den Gästen an diesem Abend auch im Roten Schulhaus passieren.]
Bauwerke, die Geschichten erzählen Entdecken Sie in zwei Online-Vorträgen spannende Sehenswürdigkeiten in München und Umgebung. Abseits von Straßenlärm oder Touristenströmen betrachtet Paul Gaedtke die Bauwerke im Detail und ordnet sie in den geschichtlichen Kontext ein.
„Hot die Matz an Bubikopf…do locht's da Goaßbock aus.“ Dieser und ähnliche Reime stehen im Vordergrund des Vortrages. Darunter kann sich wahrscheinlich jedermann was vorstellen, wenn er nur einen oder zwei Verse hört: "Resal, Broutbresal, du zaudürre Goaß, frisst oiwei Broutbresal, wirst dennerst net foast.“ Oder: „sLieserl vo Zwieserl hot zwoa route Knia. Wos kann des Lieserl von Zwieserl dafür?“ Vortragender und Sammler ist Kreisheimatpfleger Karl-Heinz Reimeier aus Grafenau, der seine Gitarre mitbringt, um einige der Verse und andere Lieder gemeinsam zu singen. Namenstratzereien (Sepp, Sepp, sogs an Seppn, dass da...), Pfeiferlreime (Dule dule dee, s Pfeiferl geht schee...), Schnellsprechverse (Hintern Hansls Haus hängand hundert Hundshäut hintn) und andere lustige „Reimereien“ aus der Überlieferung werden viele Besucher an ihre eigene Kindheit zurückerinnern.
Weihnachten steht vor der Tür – und rund um die Krippe gibt es viele Fragen. Wann wird sie aufgestellt, welche Figuren gehören dazu und welche Bedeutung haben sie? Der Onlinevortrag gibt einen anschaulichen Überblick über Geschichte, Aufbau und Symbolik der Weihnachtskrippe – von ihren Ursprüngen bis zu heutigen Traditionen.
Ob Lichthaus oder leuchtende Kugel– du wählst aus verschiedenen Ideen und setzt sie unter fachkundiger Anleitung um. So entstehen einzigartige Unikate, die dein Zuhause in der Adventszeit zum Leuchten bringen oder sich wunderbar verschenken lassen. Keine Vorkenntnisse nötig.
Großbritannien gehörte 1945 zu den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges. Zugleich stand es vor dem wirtschaftlichem Niedergang, hoher Staatsverschuldung und dem Verlust der alten Großmachtstellung. Außenpolitisch positionierte sich das Land früh im Kalten Krieg – als UNO-Gründungsmitglied (1945), mit Beteiligung an der Berlin-Luftbrücke (1948/49) und als NATO-Gründungsmitglied (1949). Parallel beschleunigte sich die Entkolonialisierung: zentral sind die Unabhängigkeit Indiens (1947) sowie weitere Souveränitäten und Mandatsabgaben in den späten 1940ern und 1950/60ern. Die Suezkrise 1956 markiert dabei einen Einschnitt, weil sie die Grenzen britischer Machtpolitik sichtbar machte und innenpolitische Folgen hatte. Die Veranstaltung spannt einen innenpolitischen Bogen von Nachkriegskonsens und Wohlfahrtsstaat über die Inflation und den „Winter of Discontent“ (1978/79) bis zum Thatcherismus mit Privatisierungen, Konflikten mit Gewerkschaften und starken sozialen Spannungen. Der Vortrag ordnet den britischen Kurs zwischen EWG und der internationalen Rolle des Landes ein.
In diesem Workshop wird es weihnachtlich kreativ: Du gestaltest Engel, Sterne und Blüten. Ob als Tischschmuck, Geschenkanhänger oder kleine Aufmerksamkeit – du nimmst deine selbstgemachten Werke direkt mit nach Hause.
Im Zentrum des Unterrichts steht der Schwertkampf. Er bildet die Grundlage, auf der alle weiteren bewaffneten und unbewaffneten Techniken und Strategien aufgebaut werden. Das Training folgt einem festen Ablauf, der mit Reihō (Etikette) beginnt und endet. Üblicherweise werden im Basistraining Ashiwaza (korrekte Fußarbeit), Suburi (grundlegende Schläge und Schnitte mit dem Schwert), Kata (festgelegte Kampfszenarien mit Partner) und Battōjutsu (Schwertziehtechniken und sicherer Umgang mit dem scharfen Schwert) gelehrt. Trainiert wird barfuß, lockere Trainingskleidung genügt, alle weiteren Utensilien sowie ein kleiner (natürlich japanischer) Snack zur Mittagspause werden von den Lehrkräften bereitgestellt. Mindestalter: 14 Jahre
Alte Bücher, vergilbte Fundstücke, Mängelexemplare, neue Werke oder Secondhand-Schätze – jedes Buch hat nach dem Lesen ein zweites Leben verdient. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit lernst du die Technik der Buchschnitt-Malerei und gestaltest den Farbschnitt auf deinem mitgebrachtem Buch selbst. Auch bekannt unter dem Namen Fore Edge Painting, werden dabei die geschlossenen Seiten eines Buches bemalt. Mit umweltfreundlichen Wasserfarben und auf einer stabilen Buchpresse bemalst du dein Buch und gehst mit einem Unikat nach Hause. Mit dieser Upcycling-Technik werden sogar scheinbar ausgediente Bücher wieder zum Hingucker im Bücherregal – und das beste: Das Buch bleibt danach immer noch lesbar!
Das Familientöpfern ist mehr als nur ein kreativer Zeitvertreib – es ist ein Moment der Verbundenheit. Wenn Eltern, Großeltern und Kinder gemeinsam mit ihren Händen Ton formen, entstehen nicht nur Kunstwerke, sondern auch wertvolle Erinnerungen. In der Ruhe des Töpferns finden alle Entspannung und genießen schöne Stunden miteinander. Jedes selbstgemachte Unikat trägt die Erinnerung an gemeinsame Erlebnisse in sich und stärkt das Band zwischen den Generationen. Es ist ein Ausdruck von Liebe, Austausch und gemeinsamer Zeit – eine Erinnerung, die auch in vielen Jahren noch in den Formen und Farben der selbstgemachten Kunstwerke lebendig bleibt.