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Zwiesel in der Zeit des Nationalsozialismus
Vortrag

Zwölf Jahre Nationalsozialismus haben dem Landkreis Regen und auch der kleinen Stadt Zwiesel vieles abverlangt. Zahlreiche junge Männer mussten im Krieg ihr Leben lassen und bei einem Bombenangriff und einem Tieffliegerangriff in den letzten Kriegstagen gab es zusätzlich Tote. Not und Leid waren auch im Bayerischen Wald allgegenwärtig. Der gebürtige Zwieseler hat sich eingehend mit dieser Zeit beschäftigt und ein Buch über den damaligen Bürgermeister und Nazi-Täter Josef Glück veröffentlicht. Bei seinem Vortrag wird er jedoch weniger auf die große Politik eingehen, sondern das damalige gesellschaftliche Leben in Zwiesel und Umland veranschaulichen. Es war eine unglückliche Zeit, jedoch für unser Geschichtsverständnis sehr wichtig. Zur Sprache kommen werden die Schicksale der drei jüdischen Familien in Zwiesel, die Standhaftigkeit des damaligen Stadtpfarrers, das Kesseltreiben gegen einen geradlinigen Zeitungsverleger, aber auch die sehr notdürftige Versorgung mittels Lebensmittelkarten und die Ablieferungspflicht der Bauern. Selbst die Glocken wurden vom Zwieseler Kirchturm geholt und zur Kriegsunterstützung eingeschmolzen. Verschwiegen wird auch nicht ein Partei-Saufgelage während des Krieges, das weit über Bayern hinaus für Aufregung sorgte oder die Hinrichtung eines polnischen Fremdarbeiters auf dem Zwieselberg, der sich mit einem Zwieseler Mädel eingelassen hatte. Viele solcher Ereignisse, die inzwischen weitgehend in Vergessenheit geraten sind, sollen dargestellt werden als zwar unrühmlicher, aber ebenso wichtiger Teil der Stadt- und Landkreisgeschichte. Die Veranstaltung ist gefördert durch den Arbeitskreis Demokratische Bildung Landkreis Regen.

Zwiesel in der Zeit des Nationalsozialismus
Vortrag

Zwölf Jahre Nationalsozialismus haben dem Landkreis Regen und auch der kleinen Stadt Zwiesel vieles abverlangt. Zahlreiche junge Männer mussten im Krieg ihr Leben lassen und bei einem Bombenangriff und einem Tieffliegerangriff in den letzten Kriegstagen gab es zusätzlich Tote. Not und Leid waren auch im Bayerischen Wald allgegenwärtig. Der gebürtige Zwieseler hat sich eingehend mit dieser Zeit beschäftigt und ein Buch über den damaligen Bürgermeister und Nazi-Täter Josef Glück veröffentlicht. Bei seinem Vortrag wird er jedoch weniger auf die große Politik eingehen, sondern das damalige gesellschaftliche Leben in Zwiesel und Umland veranschaulichen. Es war eine unglückliche Zeit, jedoch für unser Geschichtsverständnis sehr wichtig. Zur Sprache kommen werden die Schicksale der drei jüdischen Familien in Zwiesel, die Standhaftigkeit des damaligen Stadtpfarrers, das Kesseltreiben gegen einen geradlinigen Zeitungsverleger, aber auch die sehr notdürftige Versorgung mittels Lebensmittelkarten und die Ablieferungspflicht der Bauern. Selbst die Glocken wurden vom Zwieseler Kirchturm geholt und zur Kriegsunterstützung eingeschmolzen. Verschwiegen wird auch nicht ein Partei-Saufgelage während des Krieges, das weit über Bayern hinaus für Aufregung sorgte oder die Hinrichtung eines polnischen Fremdarbeiters auf dem Zwieselberg, der sich mit einem Zwieseler Mädel eingelassen hatte. Viele solcher Ereignisse, die inzwischen weitgehend in Vergessenheit geraten sind, sollen dargestellt werden als zwar unrühmlicher, aber ebenso wichtiger Teil der Stadt- und Landkreisgeschichte. Die Veranstaltung ist gefördert durch den Arbeitskreis Demokratische Bildung Landkreis Regen.
01.08.26 19:34:44