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Bayerische und böhmische Volksmusik – Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Vortrag mit musikalischer Umrahmung

Dass die Musik aus Böhmen kommt, wie es in einem Liedtext heißt, stimmt sicherlich nicht, aber böhmische Musikanten und Sänger hatten schon bedeutenden Einfluss auf die Musik diesseits der Grenze. Schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zogen Wandermusiker aus Böhmen durch die bayerischen Dörfer und Märkte, um gegen Geld Unterhaltung zu bieten. Ausgestattet mit dem Dudelsack oder anderen Instrumenten verwandelten sie die Dorfplätze und Wirtshäuser zu Konzerträumen. Mit Polka und Mazurka beeindruckten sie die Waldler, die ihrerseits Landler, Rheinländer und Schottisch pflegten und natürlich den für den Bayerwald so typischen Zwiefachen. Es war ein gegenseitiges Lernen, das Spuren im Liedgut hinterlassen hat, aber die Volksmusik auf beiden Seiten der Grenze hat sich auch Eigenheiten bewahrt. Der Dozent Emil Kronschnabl will sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten der Musikstücke herausstellen. Dabei wird er unterstützt von der internationalen Musikgruppe Horschek (übersetzt „Enzian“ oder „Hantig“), bei der er selbst mitspielt. Der Abend verspricht nicht nur eine sachliche Abhandlung dieses bisher kaum aufgegriffenen Themas, sondern auch viel musikalische Unterhaltung.

Bayerische und böhmische Volksmusik – Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Vortrag mit musikalischer Umrahmung

Dass die Musik aus Böhmen kommt, wie es in einem Liedtext heißt, stimmt sicherlich nicht, aber böhmische Musikanten und Sänger hatten schon bedeutenden Einfluss auf die Musik diesseits der Grenze. Schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zogen Wandermusiker aus Böhmen durch die bayerischen Dörfer und Märkte, um gegen Geld Unterhaltung zu bieten. Ausgestattet mit dem Dudelsack oder anderen Instrumenten verwandelten sie die Dorfplätze und Wirtshäuser zu Konzerträumen. Mit Polka und Mazurka beeindruckten sie die Waldler, die ihrerseits Landler, Rheinländer und Schottisch pflegten und natürlich den für den Bayerwald so typischen Zwiefachen. Es war ein gegenseitiges Lernen, das Spuren im Liedgut hinterlassen hat, aber die Volksmusik auf beiden Seiten der Grenze hat sich auch Eigenheiten bewahrt. Der Dozent Emil Kronschnabl will sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten der Musikstücke herausstellen. Dabei wird er unterstützt von der internationalen Musikgruppe Horschek (übersetzt „Enzian“ oder „Hantig“), bei der er selbst mitspielt. Der Abend verspricht nicht nur eine sachliche Abhandlung dieses bisher kaum aufgegriffenen Themas, sondern auch viel musikalische Unterhaltung.
02.01.26 00:00:55